Australien: Unsere Tipps und Reiseinformationen

Wir waren im Oktober/ November 2015 für knappe vier Wochen in Australien unterwegs. Das war vor unserer Weltreise, die war damals noch nicht in Planung. Daher haben wir in dieser Zeit deutlich mehr bereist und waren schneller unterwegs als man es vermutlich auf einer Weltreise ist. Dementsprechend sind auch unsere Ausgaben eher höher als der Durchschnitt. In diesem Beitrag findest du allgemeine Informationen zum Reisen in Australien. In unseren Reiseberichten erzählen wir dir mehr von unseren Erlebnissen und persönlichen Eindrücken.

Beste Reisezeit für Australien

Wichtig für die Planung ist die Verschiebung der Jahreszeiten in Australien: da der Kontinent südlich des Äquators liegt, ist deren Sommer zur Zeit unseres Winters. Prinzipiell kann man Australien zu jeder Jahreszeit besuchen, da das Land drei Klimazonen hat und es daher immer irgendwo schön ist.

Eines der beliebtesten Urlaubsgebiete ist die Ostküste mit dem Great Barrier Reef, den wunderschönen Inseln und Traumstränden. Hier ist die Hauptsaison über Weihnachten, die Monate November bis Februar sind die beliebtesten. Zur absoluten Hochsaison zählen die Wochen um Weihnachten und Silvester, weil dann auch die Australier gern ihr schönes Land bereisen. Was du auch beachten solltest: von November bis Mai ist die Saison der tödlichen Würfelqualle („Stingerseason„), die sich nördlich von Townsville im Meer herumtreibt. Wir haben diese Zeit auch noch mitbekommen. Entweder waren bestimmte Strandteile durch gespannte Netze abgesichert oder man musste einen der sexy Stingersuits anziehen – eine Art Neoprenanzug, der einen vor den echt gefährlichen Tentakeln der Quallenviecher schützt. Südlich von Townsville ist das Ganze dann aber auch wieder vorbei. Uns hat es nicht wirklich gestört, in der „Stingerseason“ durch den Nordosten Australiens zu reisen.

Australien Whitehaven Beach Stingersuits

Der Süden Australiens ist am besten in unserem Winter (Dezember bis Februar) zu bereisen. In Australien ist dann Hochsommer und im Süden ist es schön warm und die Strände sind gefüllt. Im Outback ist es in unserem Sommer zwischen Mai und Oktober (also im australischen Winter) am angenehmsten zum Reisen. Wir waren Ende Oktober dort und da wurde es schon sehr heiß. Auf einigen Treks durfte man nur wandern wenn man vor 10 Uhr loslief, weil es sonst um die Mittagszeit zu heiß werden könnte (> 35°C). Westaustralien kann im südlichen Teil am besten zwischen Oktober und März bereist werden und der nördliche Teil in der Trockenzeit, die dort zwischen Mai und Oktober vorherrscht.

Einreise Australien – Informationen zum Visum

Wenn du nach Australien reisen möchtest, benötigst du ein Visum. Welches, das kommt ganz darauf an, was dein Ziel ist. Auf der Seite der australischen Regierung erfährst du alles zu den einzelnen Visa und das Vorgehen wird erklärt. Willst du einfach nur als Tourist einreisen (so haben wir es gemacht), so kannst du mit einem deutschen Pass das eVisitor Visum subclass 651 beantragen. Dieses gilt für einen Zeitraum bis zu 3 Monaten und ist kostenlos. Auf der Website ImmiAccount muss zunächst ein Account angelegt werden, auf dem du dann den Online-Antrag für das Visum ausfüllen kannst. Ist der einmal ausgefüllt und abgeschickt, bekommst du innerhalb kurzer Zeit (bei uns in weniger als 2 Tagen) eine Confirmation E-Mail. Dann musst du nur noch das Visum ausdrucken und zur Einreise parat halten zusammen mit deinem Reisepass.

Wenn du länger in Australien bleiben und dort auch arbeiten möchtest, benötigst du ein anderes Visum, das Working Holiday Visum, das bis zu 12 Monaten gilt und dir erlaubt, vor Ort auch Jobs anzunehmen. Dieses kannst du ebenfalls online über die Website der australischen Regierung beantragen, dort den Antrag ausfüllen und entweder online senden oder die Formulare von deren Seite herunterladen und dann postalisch zuschicken. Für dieses Visum fallen jedoch Kosten an, die aktuell bei 440 AUD liegen. Alle benötigten Formulare und das Vorgehen kannst du unter diesem Link nachlesen.

Unser Tagesbudget in Australien

Während unserer knapp 4-wöchigen Reise sind wir zwei Mal innerhalb Australiens geflogen, hatten für 17 Tage einen Camper gemietet und in Sydney und Cairns jeweils über AirBnB Zimmer in einer Wohnung gemietet. Wir haben inklusive allem ein Tagesbudget von 112€ pro Person gehabt (exklusive des Fluges nach Australien). Das ist ziemlich teuer, war ja aber auch vor unserer Weltreise. Wir wollten die Zeit vor Ort möglichst intensiv nutzen und haben teure Ausflüge gemacht, um das Land in all seiner Schönheit kennenzulernen.

Beim Ayers Rock sind die Unterkünfte super teuer, wir mussten zwei Mal fliegen und hatten einen Mietwagen vor Ort gemietet. Rechnet man den Abstecher aus dem Gesamtbudget heraus, so kommt man auf ein Tagesbudget von 91€. Sieht man sich im Internet um, so findet man im Durchschnitt eher ein Tagesbudget von ca. 75€. Wenn man in Australien mehr Zeit hat als wir, ist es sicher möglich, günstiger zu reisen. Es gibt günstigere Camper, günstigere Campgrounds und manchmal ist auch kostenloses Wild-Campen möglich. Außerdem haben bei uns ein zweitägiger Segelausflug zu den Whitsunday Islands und eine Tour über Fraser Island die Reisekasse strapaziert.

Verkehrsmittel/ Transport vor Ort – so sind wir durch Australien gereist

In den Großstädten gibt es öffentliche Verkehrsmittel, die man auch als Tourist gut nutzen kann. Die Busverbindungen in Sydney fanden wir ziemlich verwirrend. Da findet man aber immer genügend hilfsbereite Australier, die einem gerne weiterhelfen und die richtige Buslinie nennen. In Sydney haben wir die Sydney Trains genutzt, davon gibt es 7 verschiedene Linien durch die Stadt. Tickets können an den Bahnhöfen selbst gekauft werden oder auch OpalCards, die mit Guthaben aufgeladen werden können. Nach unserer Ankunft in Sydney hatten wir zunächst ein Taxi zu unserer Unterkunft am Bondi Beach genommen und satte 75AUD dafür gezahlt. Die Rückfahrt mit dem Airport Link hat uns nicht mal die Hälfte gekostet. Diese Linie der Sydney Trains fährt von der Innenstadt zu den nationalen und internationalen Terminals des Flughafens und das zwischen 5 Uhr und 24 Uhr, alle 10 Minuten. Das ist nicht nur günstiger als die Taxifahrt, sondern auch deutlich schneller. Von der Innenstadt ist man in ca. 20 Minuten am Flughafen.

Auto oder Camper mieten in Australien

Wir haben uns am Ayers Rock einen Mietwagen gemietet um zum Kings Canyon zu fahren und in Cairns einen Camper, um von dort nach Brisbane zu fahren. Autofahren in Australien ist erstmal ziemlich gewöhnungsbedürftig, weil dort ja auf der „falschen“ Straßenseite gefahren wird und dementsprechend auch die Autos andersrum sind, der Fahrer also auf der rechten Seite sitzt. Um sich daran zu gewöhnen, ist das Outback einerseits praktisch, weil wenig Verkehr ist und man keinem schnell reinfährt. Andererseits fiel uns bei dem wenigen Verkehr ein Mal erst nach einer ganzen Weile auf, dass wir eigentlich auf der anderen Fahrbahn fahren sollten 🙂

Australien Camper mieten

Die Straßen in Australien sind auch an der Küste wenig befahren, nur rund um Großstädte findet man mal größere Straßen, sonst gleicht alles eher Landstraßen. Ganz wichtig zu beachten: es wird dringend empfohlen, nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr zu fahren. Grund: die Kängurus! Die Tierchen hüpfen leider nachts sehr gerne auf die Straße und dann ist das mit dem Ausweichen schwierig. Wir waren tagsüber teilweise echt erschrocken, wie viele tote Kängurus die Straße säumen. Daher haben wir uns auch brav an das Nachtfahrverbot gehalten.

Bus fahren in Australien

Ein weiteres häufig genutztes Transportmittel ist der Bus. Mit einem Hop on Hop Off-Ticket von Greyhound kann man mit dem Bus die Ostküste hoch- oder runterfahren und an beliebigen Stops rausspringen. Dabei ist die Anzahl der Stops nicht begrenzt, einzig die Richtung. Bist du einmal von Sydney in den Norden gestartet, kannst du mit dem Ticket nur noch in diese Richtung weiterfahren. Wir haben einige Leute getroffen, die so gereist sind. Besonders für Alleinreisende ist diese Alternative günstiger. Außerdem kann man im Zweifel auch mal über Nacht fahren und so Unterkunft und Zeit sparen, vorausgesetzt man kann im Bus schlafen!

Übernachten in Australien

Wir haben in Australien in den unterschiedlichsten Unterkünften übernachtet, nur Hotelzimmer haben wir ausgelassen.

AirBnb

Am Bondi Beach haben wir uns für 3 Nächte ein Zimmer über AirBnB gemietet. Und das war ein absoluter Glückstreffer! Wir fanden es total schön, tagsüber nach Sydney reinzufahren und den Morgen und Abend am entspannten Bondi Beach zu verbringen. Wir hatten uns ein Zimmer mit eigenem Bad in der Wohnung von Paul gemietet. Das war zwar immer noch recht teuer, aber doch deutlich günstiger als ein vergleichbares Zimmer in Sydney. Paul war supernett, hat uns tolle Tipps gegeben und die Wohnung war sehr schön. Die Lage ist der Knaller – wir sind nur 5 Minuten zum Strand gelaufen!!

Hotels

Beim Ayers Rock gibt es nur ein großes Resort*, das verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Preisklassen anbietet. Insgesamt ist es aber eher teuer, klar, man ist ja auch mitten im Nirgendwo. Wir haben in einem 4er Zimmer geschlafen und dafür 30 AUD pro Nacht bezahlt (pro Person). Es gibt auch einen Campground und natürlich sehr teure Hotelzimmer. Wir fanden unser Zimmer aber ausreichend für die 2 Nächte. Wir konnten einen großen Pool und auch eine Küche nutzen, sodass wir nicht auch noch das ebenso überteuerte Essen vor Ort kaufen mussten. Wobei auch der Supermarkt eine Abgeschiedenheitsprämie auf die Produkte draufgeschlagen hat. Wir haben selten so teures Wasser gekauft.. aber das braucht man bei 40°C Außentemperatur ja auch kaum 😉

Safari Cabin

Im Kings Canyon haben wir in einer Safari Cabin* übernachtet – unsere teuerste Unterkunft auf der ganzen Reise! Die Zelthäuser liegen inmitten einer Kamelfarm. Es gibt einen Grillplatz und eine Gemeinschaftsküche und sogar einen Pool. Wir waren nur eine Nacht in unserem Zelt und haben stolze 180AUD dafür gezahlt. Günstige Alternativen gibt es dort in der Nähe leider nicht, nur noch teurere. Eine Ausnahme sind Campgrounds, für die man entweder Zelt oder Camper benötigt. Beides hatten wir dort nicht.

Australien Kings Canyon Safari Cabin

Camprgounds

An der Ostküste haben wir am häufigsten in unserem Camper auf diversen Campgrounds geschlafen. Andere Reisende haben uns erzählt, dass Zimmer in Hostels teurer sind als die Campgroundgebühren, die sich in der Regel auf 25-40 AUD belaufen (für 2 Personen!). Natürlich kann man auf den Campgrounds auch zelten, das ist oft noch günstiger als mit dem Camper. Am günstigsten sind die staatlichen Campgrounds in Nationalparks, die oft nur 5-10AUD kosten.

Essen

Gibt es das typische australische Essen? Wir haben unterschiedliche Dinge ausprobiert, haben aber kein „Nationalgericht“ kennengelernt. Häufig haben wir uns auch selbst bekocht, sodass wir dann das gesamte Supermarktsortiment zur Auswahl hatten, das sich nicht großartig vom hiesigen unterschied. Wobei natürlich hervorzuheben ist: die Mangos und Avocados sind unheimlich lecker! Bisher hatten wir immer nur die importierte Variante gegessen und waren dann schon echt angetan von den Früchten vor Ort. Ansonsten haben wir Känguru-Steak und einen Kamel-Burger probiert. In Sydney haben wir uns durch einen Night Noodle Market  gefuttert. Das war zwar nichts typisch Australisches, aber trotzdem extrem lecker!

Australien Essen

Das beste Essen der Reise hatten wir vermutlich schon in den ersten Tagen am Bondi Beach. Dort haben wir ein Frühstückscafé gefunden, das ordentlich voll war und heftige Preise hatte (im Vergleich zu dem, was wir aus Deutschland gewöhnt sind). Dafür gab es dort aber auch das beste Frühstück! Weil es uns am ersten Morgen so überzeugt hatte, haben wir dort am zweiten gleich wieder gefrühstückt um noch mehr von der Karte auszuprobieren. Wir hatten selbstgemachtes Müsli mit Obstsalat, Rührei, einen glutenfreien Pancake mit Joghurt und Fruchtfüllung und das große Frühstück mit Ei, Bacon, Avocado, gebratener Tomate & Pilzen und Spinat. Ein Festessen! Wenn ihr am Bondi Beach seid, geht zu Jo & Willy’s Depot.

Unsere Reisetipps für Australien

Das Wichtigste vorne weg: Nimm dir Zeit für Australien! Das Land ist unheimlich riesig und die Größe wird oft unterschätzt. Von Norden nach Süden sind es über 3000km. Wenn du also nur begrenzt Zeit hast (und das wird ja bei den meisten so sein), dann gestalte auch deine Reiseroute dementsprechend. Wir hatten lange überlegt, wie wir unsere 4 Wochen nutzen, ob wir Ayers Rock ansehen oder die Great Ocean Road und dass Melbourne ja auch so schön sein soll. Letztendlich mussten wir eben einiges auslassen und waren die 4 Wochen trotzdem viel unterwegs. Wir haben von einigen gelesen, die in 14 Tagen die Ostküste von Cairns nach Sydney fahren, das hätten wir uns gar nicht vorstellen können! Wir haben für den Abschnitt Cairns-Brisbane 16 Tage gehabt und den anderen eben weggelassen. Du bekommst viel weniger mit, wenn du nur die wichtigsten Highlights auf deiner To-Do-Liste abkreuzt und dann schnell weitermusst. Also überlege dir vorher gut, wie viel Zeit du hast und was dir am wichtigsten ist.

Sydney/ Bondi Beach

Australien Sydney Bondi Beach

Sydney ist eine Stadt, die man in Australien gesehen haben sollte! Wir haben dort bzw. am Bondi Beach 3 Tage verbracht. Da wir in den ersten Tagen noch ziemlich mit unserem Jetlag zu kämpfen hatten, hätten wir auch gut noch einen weiteren Tag gebrauchen können.

Ayers Rock/ Kings Canyon

Australien Uluru Ayers Rock

Der Ayers Rock (oder auch Uluru, wie er von den Aborigines genannt wird) ist eine der Hauptattraktionen in Australien. Wir finden: lohnt sich auch anzugucken. Man wird vor Ort schon sehr mit dem Massentourismus konfrontiert und die vollgestopften Busse, die zu Sonnenauf- und untergang die besten Spots zum Fotografieren anfahren, haben uns abgeschreckt. Wir waren froh, dass wir einen Mietwagen hatten und uns unabhängig von den Bussen bewegen konnten.

Reisetipp: Wenn du dir den Ayers Rock ansiehst, mach auch einen Abstecher zum Kings Canyon! Wir fanden die 300km Fahrt durchs Outback total lohnenswert. Der Kings Canyon ist nicht annähernd so überlaufen wie der Ayers Rock. Man kann dort toll wandern und die Natur genießen. Es fühlt sich noch mal viel abgeschiedener an wenn man 300km durch Nichts gefahren ist, dabei 5 andere Autos gesehen hat und dann bei diesen beeindruckenden Felswänden steht.

Daintree Forest/ Great Barrier Reef

Australien Daintree Forest

Im Norden der Ostküste befindet sich der wunderschöne Daintree Forest. Dort trifft Urwald auf Meer, eine unbeschreiblich schöne Szenerie und kurz vor der Küste liegt das Great Barrier Reef. Auf Boardwalks durch den Daintree Forest kann man sich die Mangroven anschauen, wilde Tiere beobachten und durch das Blätterdach Sonnenstrahlen erspähen. Wer Glück hat, beobachtet dort auch Kasuare, eine Tierart, die fast ausgestorben ist und nur noch in Australien lebt. Der Abstecher von Cairns aus lohnt sich auf jeden Fall!

Tiere beobachten

Australien Tierwelt Koala Känguru

Australien eignet sich perfekt, um uns unbekannte Tierarten zu beobachten. Wir haben uns gegen einen Megazoo oder andere künstliche Situationen entschieden, in denen man die Tiere zu sehen bekommt. Wir wollten lieber versuchen, Koalas, Kängurus, Wallabts, Riesenschildkröten und Kasuare in der freien Natur zu beobachten. Und das ist uns auch gelungen.

Whitsunday Islands

Australien Whitsunday Islands

Entlang der Ostküste gibt es neben dem Great Barrier Reef noch viele andere Sehenswürdigkeiten, die von den Touristen gestürmt werden. Dazu gehören definitiv die Whitsunday Islands. Das ist eine Inselgruppe, die vor der Ostküste Australiens gelegen ist und mit Top-Stränden aufwartet. Der bekannteste davon ist der Whitehaven Beach mit dem weißesten Sand, den wir je gesehen haben. Der Sand ist so weiß, dass er nicht mal heiß wird! Dorthin gelangt man aber nur per Boot, bewohnt ist der Strand (glücklicherweise) nicht, sonst würde er wahrscheinlich nicht mehr lange so aussehen. Wir haben eine 2-Tages-Segeltour gemacht, die unter anderem auch zu diesem Strand führte. Können wir absolut empfehlen! War superschön, wir konnten zwischendurch schnorcheln, wurden mit leckerem Essen versorgt und haben eine Nacht auf dem Segelschiff geschlafen.

Fraser Island

Eine weitere sehr bekannte Insel vor der Ostküste ist Fraser Island, die größte Sandinsel der Welt. Dort kann man nur mit Autos fahren, die einen 4WD haben, da die Insel eben nur aus Sand besteht. Wir haben aus Zeitgründen eine Tour mit einem 4WD-Bus mitgemacht. Empfehlen würden wir aber eher, eine Self-Drive-Tour zu buchen, bei der man eben auch selber mal fahren kann und die oft mindestens eine Nacht auf der Insel bleiben. So klappert man nicht nur die Hot Spots ab, sondern hat mehr Zeit vor Ort und kann die Tagestouristen abpassen.

Reisen mit dem Camper

Australien Camper

Wir fanden es unheimlich schön, Australien mit dem Camper zu bereisen. Das Gefühl von Freiheit wenn du einfach nur fährst, anhältst wo du willst und spontan entscheidest wo du heute übernachten wirst und dann in deinen Camper kletterst, ist unglaublich!

Surfen/ Town of 1770

Hast du Lust, mal zu surfen? Dann bist du in Australien ja genau richtig. Hier kann vom Anfänger bis Profisurfer jeder die richtigen Wellen finden. Wir als Anfänger haben uns in Town of 1770 in die Wellen getraut und dort eine der günstigsten Surfstunden in Australien gehabt – zusammen mit ca. 25 anderen Leuten und 2 Surflehrern 😉 Klar ist, hier kann man nur einen Einblick ins Surfen bekommen. Aber jeder hatte sein eigenes Board und man hat zu Beginn die wichtigsten Trockenübungen im Sand gelernt. Im Wasser gab es auch rundum immer mal wieder Hilfe. Spaß hat es definitiv gebracht und für den Preis von 17AUD pro Person hat es sich auf jeden Fall gelohnt.

Die Aussies

Eine der Hauptattraktionen sind die Australier selbst. Sie sind ein unheimlich entspanntes, freundliches und gesprächiges Volk. Wir fühlten uns total wohl, wurden immer wieder in Gespräche verwickelt und bekamen tolle Tips für unsere Reise. Sie wurde dadurch umso wertvoller und wir können nur empfehlen, die Einheimischen anzusprechen, ihnen Fragen zu stellen und zuzuhören. Ob es an der vielen Sonne liegt, dass die Aussies so eine sonniges Gemüt haben oder dass sie Nachfahren von englischen Strafgefangenen sind.. wir können nur raten. Es hat uns aber nachhaltig beeindruckt. Das Land ist uns auch wegen der herzlichen Art der Bewohner sehr ans Herz gewachsen.

Reiseplanung Australien: Unsere Tipps

Reiseführer Australien

Wenn wir unsere Reise in das nächste Weltreiseland planen, ist der Lonely Planet* immer unsere erste Anlaufstelle. Da wir in mehr als 15 Länder reisen und nur unser Handgepäck dabeihaben, können wir nicht die Buchversion mitschleppen. Deswegen empfehlen wir, den Kindle Paperwhite* in Kombination mit eBooks. Genial!

Hilfreiche Blogs für die Reiseplanung in Australien

  • Auf dem Australienblog gibt es ganz viele Reiseberichte und Tipps zur Organisation von Yvonne und Robin.
  • Dank des Niedblogs haben wir von den Kängurus am Strand von Cape Hillsborough erfahren und dort eine der schönsten Begegnungen gehabt.
  • Der Blog von Reisebine konzentriert sich auf Australien und Neuseeland und bietet unter anderem tolle Tipps zum Mieten oder Kaufen von Campern.

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