Mauritius: Wir erkunden den Norden der Insel

Wir sind im letzten Weltreiseland angekommen: Auf Mauritius werden wir noch einmal drei Wochen paradiesische Strände haben und genügend Zeit, um die Insel zu erkunden. Schon während unserer ersten Woche im Norden der Insel warteten viele Highlights auf uns.

Unsere Unterkunft in Pereybere

Über booking.com hatten wir die Harmonie Villa* dank ihrer super Bewertungen gefunden. Hier bewohnten wir ein super ausgestattetes Apartment mit kleiner Terrasse, Küche und viel Platz. Der Strand ist nur drei Minuten zu Fuß entfernt, der Supermarkt sogar nur zwei. Also auch noch eine optimale Lage. Für 39€ auf Mauritius ein extrem guter Deal!

Strandspaziergang von Pereybere nach Cap Malheureux

Von Pereybere aus kann man fast den gesamten Weg nach Cap Malheureux am Strand entlang spazieren. Mal geht es durch den weißen Sand, mal über die schwarzen Vulkansteine. Dabei immer im Blick: das Meer und die vorgelagerten kleinen Inseln.

Pereybere-Malheureux Ausblick Insel

Wir legten zwischendurch immer wieder Pausen zum Staunen, Fotografieren und Filmen ein. Diese Landschaft war einfach so wunderschön, dass es manchmal schon unwirklich war.

Pereybere-Malheureux Matthias Ausguck

Ungefähr auf halber Strecke liegt Bain Boeuf. Hier gibt es schattige Plätze am Strand. Kurz dahinter beobachteten wir die Wellen wie sie mit voller Wucht gegen die Steine klatschten. Franzi wurde eiskalt erwischt als sie dort für wenige Sekunden Platz genommen hatte 😉

Perybere-Malheureux Franzi wird nass

Die letzten Minuten des Weges führen entlang der Straße und direkt in den kleinen Ort Cap Malheureux. Dessen größte Sehenswürdigkeit ist die Kirche Notre Dame Auxiliatrice mit ihrem roten Dach und der Lage direkt am Wasser. Wir haben hier einige schöne Fotos vom Steg aus machen können.

Cap Malheureux Kirche

Für den Rückweg nahmen wir den Bus, da wir in der prallen Mittagssonne schon gut durchgebrutzelt worden sind. Der Spaziergang selbst ist ca. 4-5 Kilometer lang und dauert je nach Pausenlänge zwischen ein und zwei Stunden. Die Busse brausen regelmäßig die Hauptstraße entlang und nehmen dich mit zurück nach Pereybere oder auch Grand Baie.

Katamaran Ausflug zur Ile Gabriel

Für 1200 Rupie (30€) pro Person hatten wir am Vortag spontan einen Tagesausflug auf dem Katamaran gebucht. In Grand Baie kletterten wir mit 32 weiteren Personen am Morgen auf den Katamaran und steuerten aus der Bucht von Grand Baie. Wir sicherten uns direkt Plätze vorne auf dem Boot und genossen den frischen Wind.

Mauritius Pereybere Catamaran

Je weiter wir uns von Mauritius entfernten, umso stärker wurden die Wellen und so waren wir innerhalb kürzester Zeit klatschnass und schaukelten bei dem Wellengang ordentlich auf und ab. Gut, dass wir nicht seekrank werden!

Nach gut 1,5 Stunden erreichten wir die Insel Gabriel und wurden mit einem Motorboot dort abgesetzt. Wir erkundeten die Insel ein wenig und suchten uns ein schattiges Plätzchen, um der brennenden Mittagssonne zu entkommen. Im Blick hatten wir hier die Nachbarinsel Flat Island und die ankernden Katamarane.Catamaran Tour Franzi guckt auf Insel

Die Ile Gabriel ist unbewohnt und die Natur unberührt. Wenige der Touristen bewegen sich mehr als 10 Meter vom Anlegestrand weg, sodass wir viele schöne Plätze für uns hatten.

Gabriel Island Blick auf Gunners Island

Das Mittagessen bekamen wir in Form eines Buffets auf dem Katamaran serviert und dazu gab es Wein, Bier, Rum und Softgetränke. Alles war im Preis inbegriffen und wir machten gut Gebrauch von unserer Happy Hour auf dem Meer.

Catamaran Tour Matthias mit Bier

Der Rückweg gestaltete sich deutlich ruhiger, sodass wir gemütlich wieder Richtung Mauritius schipperten. Es war ein genialer Tag auf dem Meer und ein wirklich lohnenswerter Ausflug. Man kann den wohl auch schon für 1000 Rupie (25€) bekommen. Wir finden den Preis echt klasse für das Gebotene.

Mit dem Mietauto in die Berge

Nachdem wir unsere nähere Umgebung zu Fuß und auf dem Boot ausgekundschaftet hatten, wollten wir mit dem Auto noch mehr sehen. Für 1100 Rupie (27€) bekamen wir einen kleinen Mietwagen und brachen auf Richtung Pampelmousse. Hier liegt der Botanische Garten, der als eine der Hauptattraktionen der Insel gilt.

Road Trip Norden Auto

Botanischer Garten

Wir zahlten erwartungsvoll unseren Eintritt (200 Rupie p.P., 5€) und liefen durch die weitläufige Anlage. Hier gibt es vor allem eins: viele, viele Palmen! Wir spazierten durch die Palmenalleen, immer in der Hoffnung, auch noch mal blühende Pflanzen zu sehen. Die einzigen, die wir gefunden haben, hielten wir direkt auf einem Foto fest 😉

Botanischer Garten Blumen

Auch sehr schön fanden wir den Lilienteich mit den schönen weißen Blüten.

Botanischer Garten Lilienteich

Die meiste Begeisterung lösten bei uns eher die Tiere im Garten aus. An einer Stelle hingen hoch in den Bäumen über uns hunderte Flughunde. Das sind quasi große, tagaktive Fledermäuse. Hin und wieder flatterten sie durch die Lüfte und quietschten rum.

Danach liefen wir zu den Riesenschildkröten. Mindestens zehn leben in einem umzäunten Gehege im botanischen Garten. Während ein Großteil sich im Schatten vor der Sonne verkroch, konnten wir eine beim Trinken beobachten. Es wirkte wie Schwerstarbeit, diesen riesigen Panzer vorwärts zu bewegen.

Botanischer Garten Riesenschildkröten

Insgesamt haben uns die Tiere mehr überzeugt als die Pflanzen, das mag aber auch an unseren Interessen liegen. Wir sind einfach nicht so die Botaniker 😉

Die Berge

Schon auf der Fahrt nach Pamplemousse hatten wir immer wieder die Berge im Hintergrund gesehen. Da die gar nicht mehr so weit entfernt schienen, fuhren wir in deren Richtung. Kreuz und quer nahmen wir die kleinen Straßen voller Schlaglöcher und kamen dabei nicht nur den Bergen, sondern auch dem echten Leben auf Mauritius immer näher.

Roadtrip Norden Landschaft

Fernab von touristischen Attraktionen konnten wir die kleinen, bunten Häuser entlang der Straße betrachten. Ab und zu brauste ein weiteres Auto an uns vorbei, sonst hatten wir diese Momente für uns.

Roadtrip Norden Landschaft Matthias

Und wir wurden für unseren Abstecher ins Nirgendwo mit einem sensationellen Blick auf die Landschaft und die Berge belohnt! Zwar sind wir nicht mehr so richtig nah herangekommen, aber die schöne Aussicht genügte uns dann auch.

Strandhopping

Nach unserem kleinen Ausflug ins hügelige Inland fuhren wir zurück an die Küste und klapperten nun die Strände südlich von Grand Baie und Pereybere ab. Das Tolle auf Mauritius ist: die Strände dürfen nicht von den Resorts verbaut werden. Das heißt, man kann immer am Strand entlang laufen, auch vor den Resortanlagen. Und an den öffentlichen Stränden gibt es immer kostenlose Parkplätze. Das ist wirklich klasse!

Pointe aux Piments Meerblick

Nach unserem ersten Stopp am Strand von Pointe aux Piments fuhren wir vom Hunger getrieben nach Trou aux Biches. Hier standen jede Menge Foodtrucks herum, da der Strand gesäumt ist von Resorts und Sonnenanbetern. Nach einer kurzen Stärkung legten wir uns zu den anderen an den weißen Traumstrand und genossen die Kulisse. Die Palmen spenden Schatten und runden dazu das Bild eines Strandes aus dem Katalog ab.

Trou aux Biches Strand

Am nächsten Morgen fuhren wir zum Strand von Mont Choisy. Dieser liegt südlich von Grand Baie vor einem Nadelwald. So früh am Morgen hatten wir den Strand noch komplett für uns und unternahmen einen ausgedehnten Strandspaziergang.

Mont Choisy Strand Katamaran

Der Strand in Pereybere

Einer der schönsten Strände im Norden ist unserer Meinung nach der Strand in Pereybere. Der öffentliche Strand (mit Bojen im Wasser) ist immer gut besucht und besonders an den Wochenenden sehr voll. Wir liefen meisten nur fünf bis zehn Minuten in die nördliche Richtung und hatten dort den ganzen Traumstrand für uns. Was ein Paradies!

Pereybere Strand mit Steinen

Nur schwer konnten wir uns von der Traumkulisse lösen. Da es aber im Süden von Mauritius noch viel mehr zu erkunden gibt, zogen wir dorthin weiter. Was wir dort alles erlebt haben? Das könnt ihr bald nachlesen.

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