Bogotá: ein goldiger Start in Kolumbien

Von Peru aus ging es für uns weiter in das Land, das uns vermutlich am häufigsten von anderen Reisenden empfohlen wurde: Kolumbien. Zwei Nächte verbrachten wir in Bogotá und erhielten hier einen ersten Einblick in die Kultur.

Bogotá Straße in der Innenstadt

Vom Flughafen in die Innenstadt

Da wir erst am späten Abend in Bogotá ankamen, verzichteten wir hier auf die öffentlichen Verkehrsmittel und nahmen ein Taxi in die Innenstadt ins historische Viertel La Candelaria. Wir zahlten dafür 30.000 kolumbianische Pesos (COP), was ungefähr 8,50€ sind. Für die 30-minütige Fahrt fanden wir das in Ordnung und wurden direkt vor der Haustür unserer Unterkunft abgesetzt.

Unsere Unterkunft in Bogotá

Aufgrund unseres kurzen Aufenthaltes in der Stadt, wollten wir möglichst zentral wohnen und fanden mit dem Sweet Dreams Candelaria Magica* ein super Zimmer. Für 27€ pro Nacht wohnten wir in einem tollen Hinterhof mit vielen bunten Kolonialgebäuden und hatten unser eigenes Bad im Zimmer. Die Vermieter kümmerten sich nett um uns und bereiteten uns am Morgen ein leckeres Frühstück auf ihrer Terrasse zu.  Zu den Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt war es nur ein Katzensprung und damit für uns perfekt.

Bogotá Frühstück

Goldige Zeiten im Museo del Oro

Obwohl wir sonst ja nicht so die Museumsgänger sind, wollten wir uns das bekannteste Museum Kolumbiens nicht entgehen lassen. Für einen sehr humanen Eintrittspreis von 4000 COP (1,10€) bekamen wir auf zwei Etagen die umfangreichste Goldsammlung Südamerikas zu sehen und waren schwer beeindruckt. Die künstlerische Verarbeitung, feinen Verzierungen und die spirituelle Bedeutung dahinter konnten uns wirklich begeistern.

Bogotá Goldmuseum

Mittagspause im Capital Cafe & Cocina

Nach der ersten Portion Kultur gingen wir ins hochgelobte Capital Café & Cocina, um dort ein Menu del Dia zu essen. Für 21000 COP (6€) bekamen wir eine leckere Suppe als Vorspeise, einen kleinen Salat, Rinderbraten und Yucca (eine Art Kartoffel) und sogar noch einen kleinen Cheesecake als Dessert. Alles schmeckte hervorragend und wurde von einem sehr freundlichen Service gebracht. Dieses Café können wir uneingeschränkt empfehlen.

Bogotá Menu del Dia

Noch mehr Kunst am Nachmittag

Für den Nachmittag hatten wir uns das Museo Botero auf den Plan geschrieben. Hier sind die Gemälde und Skulpturen von Fernando Botero ausgestellt, einem der wichtigsten Künstler Lateinamerikas. Wir hatten vorher noch nie von ihm gehört, hatten aber gelesen, dass er ein Faible für Dicke hat. Und das hörte sich spannend an 😉

Bogotá Skulptur Botero

So stöberten wir durch die Gemälde von dicken Menschen, dicken Skulpturen und dickem Obst. Nebenbei gab es auch Gemälde von anderen weltbekannten Künstlern wie Picasso, Salvador Dali oder Marc Chagall zu bestaunen, die Botero aus seiner eigenen Sammlung stiftete. Das Museum hat zudem einen wunderschönen Innenhof und ein Besuch ist kostenlos. Wir fanden die Bilder und Skulpturen sehr sehenswert und sind froh, den bedeutendsten bildenden Künstler Lateinamerikas (laut Wikipedia) nun einordnen zu können.

Bogotá Botero Museum Gemälde

Kolumbien, wir sind gespannt auf dich

Unser erster Eindruck von Kolumbien ist bisher sehr positiv. Die Menschen erscheinen uns superfreundlich und immer werden wir mit einem Lächeln begrüßt. Dazu sind sie total hilfsbereit und interessiert daran, wer da vor ihnen steht. Wir freuen uns darauf, noch mehr vom Land zu sehen und vor allem auch von der Landschaft.

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